
Mit Rang fünf wurde das Meister-Play-off der 1. Badminton-Bundesliga knapp verpasst. Ausschlaggebend hierfür war die Strafverifizierung der Begegnung gegen Sportunion Ohlsdorf am vorletzten Spieltag. Sportlich hatte WAT Simmering die Partie souverän mit 8:0 für sich entschieden, doch aufgrund eines Aufstellungsfehlers wurde das Spiel nachträglich vom Bundesliga-Ausschuss mit 0:8 gegen das Team gewertet.
Trotz klar verfehltem Ziel, geht der WAT Simmering optimistisch in die neue Saison, die Anfang Oktober dieses Jahres startet.
Stimmen zur Saison 2025-26:
Vilson Vattanirappel: "Wir haben in der Saison mehrmals bewiesen, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt, und wir waren für jedes Team ein gefährlicher Gegner, auch wenn wir nicht immer komplett antreten konnten. Unser Ziel, das Play-off zu erreichen, war in absolut realistischer und greifbarer Nähe, und bis zum Schluss war es uns eigentlich nicht mehr zu nehmen, obwohl wir auf dem Weg dorthin sogar mehrmals wichtige Punkte haben liegen lassen.
Doch durch den Aufstellungsfehler im vorletzten Spiel, welches wir fulminant mit 8:0 gewinnen konnten, haben wir uns leider selbst das Play-off genommen. Fehler können natürlich passieren, aber so ein Fehler darf uns nicht noch einmal passieren.
Dennoch können wir auf eine wirklich gute Saison zurückblicken, die uns gezeigt hat, dass wir jeden schlagen können. Mit dieser positiven Einstellung und dem richtig guten internen Mannschaftsklima können wir selbstbewusst in die neue Saison starten.
Katharina Hochmeir: "Was für eine Saison! Von absoluten Glücksgefühlen bis hin zu kaum fassbaren Realitätsschlägen – diese Saison hatte für uns wirklich alles. Wir hatten ein großartiges Team, haben uns gegenseitig immer unterstützt und fest an unser großes Ziel „Halbfinale“ geglaubt.
Die meiste Zeit waren wir auch in der Tabelle unter den Top 4 zu finden. Doch dann passierte das, was wir für unmöglich gehalten hatten: ein Fehltritt. Und der Traum war vorbei. Diese Saison war geprägt von vielen Learnings, aber vor allem von einem großen Hunger nach mehr."
Philipp Drexler: "Prinzipiell können wir zufrieden auf die letzte Saison zurückblicken. Hinter uns liegen viele erfolgreiche Momente und coole Siege. Bei nahezu voller Besetzung wurde deutlich, dass wir einen legitimen Anspruch auf die Spitze der Liga stellen können.
Gleichzeitig ist es aber auch nicht unser Ziel, ausschließlich durch den Einsatz von Legionären Erfolg einzufahren. Ich denke, hierbei finden wir eine gute Mischung in den Aufstellungen, da wir vielfältig durchrotieren. Wie der Aufstellungsfehler gegen Ende der Saison gezeigt hat, möglicherweise sogar etwas zu viel. Das nehmen wir aber auch mit Humor und sehen es auch als Learning.
Besonders auffallend war der Mehrwert der Legionäre abseits des Platzes. Sie sind somit in voller Hinsicht jene Unterstützung, die wir uns wünschen. Ich denke, gesamthaft als Team haben wir hier einen Fortschritt gemacht und funktionieren immer besser als Mannschaft."
Foto: Martin Göggel
