
Badminton-Staatsmeisterschaften 2026: Duo Philipp Drexler/Katharina Hochmeir holt Gold für WAT Simmering - Pascal Cheng überrascht mit Silber.
Das Duo Philipp Drexler und Katharina Hochmeir sicherte sich am vergangenen Wochenende in Klagenfurt den Staatsmeistertitel im Mixed. Das Simmering-Duo lieferte eine überzeugende Performance ab und musste nur im Halbfinale einen Satz abgeben.
Zwar war das Wiener Duo in Kärnten an Nummer eins gesetzt, galten aber nicht als Top-Favoriten auf den Titel. Im Halbfinale gewannen Drexler/Hochmeir in einer Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen Kai Niederhuber/Anna Hagspiel (OÖ/Vorarlberg). Beides aktuelle Nationalspieler, im Gegensatz zu Drexler/Hochmeir. Die Simmering-Paarung siegte in drei Sätzen (16:21, 21:18 und 21:18) und revanchierte sich für die Niederlage von 2025. Für Drexler ist es Titel Nummer vier. Für seine Partnerin Katharina Hochmeir gar der achte Karriere-Staatsmeistertitel. Insgesamt gewannen Athleten des WAT Simmering seit dem Jahr 1961 34 Goldmedaillen bei Staatsmeisterschaften.
„Dieser Titel bedeutet mir persönlich sehr viel. Vor allem, weil es die erste gemeinsame Goldmedaille mit Philipp ist“, sagt Katharina Hochmeir, die beim WAT Simmering auch stark als Trainerin im Nachwuchsbereich engagiert ist.
Pascal Cheng gewinnt die Silbermedaille
Erstmals konnte sich Pascal Cheng (19) eine Medaille bei Staatsmeisterschaften umhängen. Der mehrfache österr. Meister im Jugendbereich sicherte sich mit Partner Christian Tomic (Mödling) den Finaleinzug und damit die Silbermedaille. Das Duo unterlag im Endspiel den favorisierten Titelverteidigern Kai Niederhuber/Wolfgang Gnedt (beide OÖ) in zwei Sätzen mit 19:21, 11:21. Im Viertelfinale überraschte Cheng mit Partner Tomic mit einem Sieg über die klar favorisierten Leon Seiwald/Philipp Drexler.
Erste Medaille bei den Erwachsenen für Badminton-Talent Pascal Cheng, entsprechend groß war der Freudenschrei und Jubel nach dem verwandelten Matchball im Halbfinale.
„Ich freue mich sehr über meine erste Medaille bei den Erwachsenen. Leider lief es im Einzel nicht so gut, aber ich greife im nächsten Jahr wieder an“, sagt Cheng. Er fliegt am Montag für ein paar Wochen ins Trainingslager nach Thailand.
Foto: Martin Göggel
